Zwischen Rotsandstein und Eisheiligen: Pleinair-Tag in der Werner-Brand-Kunststiftung
Der gestrige 14. Mai 2026, Christi Himmelfahrt, markierte für uns einen besonderen Termin im Kalender. Die Künstlergruppe umbra8 war zu Gast in der Werner-Brand-Kunststiftung in Hochstadt. Doch statt des erhofften milden Frühlingswetters empfingen uns die „Eisheiligen“ mit nasskalten Temperaturen und unbeständigem Wind.
Standhaft unter der Kastanie
Echte Pleinair-Maler lassen sich jedoch nicht so leicht abschrecken. Im historischen Ambiente des alten Weinbauernhofs, dessen Boden mit charakteristischem Rotsandstein gepflastert ist, fanden wir ein motivreiches Refugium. Unter der schützenden Krone der großen Kastanie trotzten Katharina Valeeva, Arne Groh und unser Gast Eric Rothengatter den Elementen. Die besondere Atmosphäre des Hofes bot trotz der nasskalten Witterung reizvolle Kontraste für die Arbeit direkt vor dem Motiv.
Refugium im Warmen: Stillleben im Atelier
Während ein Teil der Gruppe draußen ausharrte, bot das beheizte Innere der Stiftung eine willkommene Alternative für die Arbeit an Detail und Komposition. Olga David, Kurt Boecker und Julia Demenkova entschieden sich für die Stilllebenmalerei. In der konzentrierten Ruhe der Stiftungsräume konnten sie sich ganz der Form und dem Licht ihrer Arrangements widmen, fernab der kalten Böen im Freien.
Trotz – oder gerade wegen – der Wetterkapriolen war dieser Tag in Hochstadt ein intensives Erlebnis. Wir danken der Werner-Brand-Kunststiftung herzlich für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, an diesem inspirierenden Ort arbeiten zu dürfen.
Schaut bald wieder in unsere Galerie auf umbra8.de, um die Ergebnisse dieses kontrastreichen Tages zu sehen!





